Seit vielen Jahren gehört die Fotografie zu meinem Leben – ohne Kamera fehlt mir etwas, ohne Ausdruck könnt‘ ich nicht.
Was meinen Stil ausmacht
Ich fotografiere fast ausschließlich mit available light – am liebsten draußen, wo Licht und Wetter ihre eigenen Geschichten erzählen. Draußen fühle ich mich zuhause… und meine Motive auch: Pferde, Hunde und Tiere im Allgemeinen… Pflanzen… Landschaften…
Nach dem Shooten kommt meine Bildbearbeitung ins Spiel. Ich liebe es, meine Fotos so zu bearbeiten, dass sie ein kleines bisschen verzaubert wirken. Manchmal sanft und natürlich, manchmal bewusst farbintensiv und bisweilen auch ein klitzekleines bisschen kitschig. Ich mag warme Farben, märchenhafte Stimmungen und alles, was die Emotionen eines Augenblicks festhält. Meine Bilder dürfen ruhig ein bisschen träumen – und öffnen vielleicht auch für dich eine kleine Tür in eine andere Stimmung?



Was fotografiere ich so alles ?
In all den Jahren hat mich die Fotografie an die unterschiedlichsten Orte geführt – und genauso vielfältig waren die Motive vor meiner Linse. Ich habe Sportevents wie Triathlons oder Handballturniere geshootet, durfte etliche Hochzeiten begleiten, Bandshootings und diverse Modelshootings und auch so verrückte Dinge wie ein Fotowalk mit einem Dutzend Gothmodels mitten in der Düsseldorfer Innenstadt waren dabei.
Zwischen 2008 und 2013 stand ich als Konzertfotografin für mein Online-Musikmagazin BlackLive auf unzähligen Konzerten und Festivals direkt vor der Bühne. Die Bilder aus dieser Zeit findest du in der Kategorie Konzerte, ich lade sie dort gerade nach und nach wieder hoch.
Auf Ausflüge kommt die Kamera natürlich ebenfalls immer mit und begleitet mich von Burgruinen übers Planespotting bis hin zur Zoofotografie.
Seit Oktober 2024 biete ich Pferdefotografie an, denn als Pferdemädchen durch und durch liebe ich nicht nur meine eigenen beiden Spanier vor der Linse.


Außerdem liebe ich Fotoprojekte, die mich herausfordern! Unter anderem durch das Projekt 52 entstehen regelmäßig Motive, auf die ich sonst nie kommen würde – wie ein Quietscheentchen im Konfettiregen…



In der zweiten Jahreshälfte 2025 habe ich viele meiner bis dato eigenständigen Blogs eingestellt und die Inhalte hierher auf den Lieblingsalltag geholt. Dies betrifft auch meine Projekte Anne Schwarz Fotografie und Pferdefotografie Anne Schwarz. Daher findest du auf vielen der Bilder noch deren Logos.



Mit was fotografiere ich?
Es folgt der obligatorische „Fotograf labert über seine Ausrüstung“-Teil. 😀
Angefangen hat alles mit meiner ersten Digitalkamera vom Discounter, irgendwann um 2004 herum. Über die Qualität der Bilder reden wir mal nicht, aber es war einfach eine krasse Veränderung, die Fotos direkt sehen zu können und nicht erst den Film vollmachen und zum Entwickeln wegbringen zu müssen.
2006 zog mit der Canon PowerShot A540 eine vernünftige kleine Kamera ein, die mich überallhin begleitete. Das war übrigens die Zeit, in der man die Speicherkarte nicht regelmäßig formatierte, sondern die besten Fotos darauf behielt und wie kleine Schätze mit sich herumtrug, um sie bei Bedarf herzeigen zu können – es gab nämlich noch keine Smartphones. 😀
2008 kaufte ich gebraucht meine erste Spiegelreflex, die Canon 350D. Damals fing ich mit der Konzertfotografie an und merkte schnell, dass diese doch sehr einfache Kamera da oft an ihre Grenzen stieß. Also sparte ich und im Sommer 2009 durfte die Canon 40D einziehen. Was für ein Qualitätssprung!
2012 war ich mit der Uni fertig und trat meinen ersten Vollzeitjob an. Ich kann jetzt nicht das Klischee „Von meinem ersten Gehalt kaufte ich mir…“ bedienen, denn es dauerte dann doch mehrere Gehälter, ehe ich an einem Tag nach der Arbeit aufgeregt wie Bolle in das renommierte Kölner Fotogeschäft Gregor direkt am Neumarkt marschieren konnte: mit genügend Geld auf dem Konto für eine Vollformat-Spiegelreflex, die Canon 5D Mk III! Kleine Schrecksekunde beim Bezahlen, weil mein Kartenlimit die Summe gar nicht hergab und ich mit flatternden Nerven den Rest am Automaten holen musste… so etwas Teures hatte ich mir noch nie gekauft. 😅
Ich habe diese Kamera geliebt! Ausgestattet mit zusätzlichem Batteriegriff war das Ding aber auch echt ein monströser Brecher… gerüchtehalber robust genug, um damit bei Bedarf auch Nägel in die Wand zu kloppen. Ich schleppte also immer etliche Kilo an Ausrüstung durch die Lande, denn die Objektive brachten ja auch nochmal einiges auf die Waage.

Ende 2014 hatte ich davon die Nase voll und wollte zumindest für Wanderungen etwas Leichteres haben: Vorhang auf für die Sony alpha 6000, meine erste Systemkamera! So klein und leicht wie eine Kompaktkamera, aber von der Qualität her vergleichbar mit einer Spiegelreflex und flexibel durch Wechselobjektive. Eine tolle kleine Kamera!
Allerdings konnte ich da meine Canon-Objektive nicht verwenden, das Kleingeld für ebenso hochwertige Sony-Objektive hatte ich nicht und so fotografierte ich nolens volens mit den Kitobjektiven. Meh.
Durch die Multiple Sklerose fehlte mir irgendwann die Kraft, mit der schweren 5D Mk III zu arbeiten, und ich gab sie weg.
Anfang 2020 legte ich mir die Canon 90D zu. Wieder eine Spiegelreflex, aber kein Vollformat mehr. Mein Plan war, meine guten Canon-Objektive mit einem leichteren Kamerabody verwenden zu können. Aber was soll ich sagen – wir wurden keine Freunde. Von der Qualität der Bilder her hatte mich die 5D Mk III einfach hoffnungslos verwöhnt. 😅
Daher sagte ich Canon Ende 2021 endgültig adieu und kaufte mir die Sony a7 III* – eine spiegellose Vollformatkamera, nach und nach dann auch mit zwei guten Objektiven.
Und damit fotografiere ich bis heute! 🥰

Unterwegs nehme ich natürlich auch Bilder mit dem Smartphone auf. Das war lange das iPhone 12 Pro, seit Mai 2025 ist es das iPhone 16 Pro.