In liebgewonnener Tradition nutze ich die letzten Tage des Jahres, um auf die vergangenen 12 Monate zurückzublicken. Mit meinem Jahresrückblick 2025 nehme ich gemeinsam mit Hunderten anderer Blogger an Judiths Aktion Jahresrückblog teil.
Tja, 2025, jetzt bist du beinahe vorbei. Was warst du bitte für ein verrücktes Jahr… eines, das vollkommen anders lief als erwartet. Eines mit unerwarteten Wendungen, vielen Umbrüchen und mehr Extra-Challenges, als mir lieb gewesen wäre.
Die erste Jahreshälfte plätscherte ja noch relativ entspannt vor sich hin. Ziemlich genau zur Jahresmitte riss dann aber plötzlich eine tosende Flutwelle ganz viel ein und wirbelte alles durcheinander. 😵💫
Was waren meine wichtigsten Themen und Momente des Jahres 2025?
Puh… so einige. Zusammenfassend klebe ich auf 2025 das Oberthema „Identität“ drauf, denn die hat das Jahr für mich in diversen Punkten komplett in Frage gestellt.
Als Multipassionate fand ich es eh lange Zeit schwierig zu wissen, was denn so „meine“ Themen sind. Ich bin einfach superneugierig und habe deswegen jede Menge unterschiedliche Hobbys und Interessen. Irgendwann habe ich meinen Frieden damit gemacht, dass mein Leben halt nicht nur einen roten Faden hat, sondern viele bunte Fäden – und das ist okay so.
2025 hat die Sache mit der Identität aber nochmal aus ganz anderen Gründen auf den Prüfstand gestellt:
Unfreiwillige berufliche Neuorientierung
Ende Juni erfuhr ich im Frankreichurlaub, dass ich nach 13 Jahren aus heiterem Himmel heraus zusammen mit etlichen langjährigen Kollegen betriebsbedingt gekündigt wurde. Ich bin jemand, der sehr viel Herzblut in seinen Job steckt, und die Art und Weise der Kündigung in Verbindung mit einer schwierigen, zähen Jobsuche hat mir echt den Boden unter den Füßen weggerissen.
In der Firma hatte ich im Laufe meiner Karriere sehr spezielle Rollen inne, zuletzt mit dem dezent sperrigen Titel Senior Director Go-to-Market Knowledge Enablement. Auf dem Arbeitsmarkt existiert dafür kein wirkliches 1:1-Pendant. Ein Klempner ist nach einer Kündigung immer noch ein Klempner – ich hingegen stand vor einem riesigen Fragezeichen.
Herauszufinden, was ich eigentlich machen will, war das eine. Unternehmen zu finden, die jemanden mit einem breiten Erfahrungsspektrum, aber ohne enge Spezialisierung einstellen, nochmal etwas ganz anderes.
Deswegen habe ich viel Zeit mit einem entsprechenden Coaching verbracht, dem Durchforsten von Stellenangeboten, Bewerbungsschreiben und etlichen Vorstellungsgesprächen in teilweise mehreren Runden.
Auf jeden Fall habe ich durch diese Neuorientierung gelernt, was meine beruflichen Stärken sind und was ich am meisten liebe: Schnittstellenarbeit. Vermitteln zwischen der Business- und der Developmentwelt. Komplexe Probleme analysieren und so aufbereiten, dass alle Beteiligten sie verstehen und wir gemeinsam zu einer guten Lösung kommen… und die Welt dabei ein Stückchen besser machen. Daher möchte ich jetzt in Richtung Product Owner gehen, also quasi eine Art Projektmanager in der Softwareentwicklung.
Noch ist nichts fix, also freue ich mich weiterhin übers Daumendrücken. 💛
Die Bloghexe startet durch und mit ihr meine Selbstständigkeit
Um die Zeit der Jobsuche sinnvoll zu nutzen und mir perspektivisch ein zweites finanzielles Standbein aufzubauen, habe ich ab Spätsommer meine Selbstständigkeit mit der Bloghexe ausgebaut. Auch hier stellte sich wieder dieselbe Frage: Wer bin ich – und was will ich eigentlich anbieten? Denn „irgendwas mit Webseiten“ 😅 ist dann doch ein herzlich breites Thema. Ich war mir erstmal nicht sicher, ob ich Webseitenerstellung anbieten möchte oder doch mehr Beratung oder oder oder…
Im Gründungscoaching bei der lieben Sarah von Moveforward kristallisierte sich schließlich heraus, dass ich meine über 20-jährige Erfahrung im Bloggen nutzen möchte, um andere Menschen dabei zu unterstützen, mit ihrer Webseite und dem Bloggen online sichtbar zu werden.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder Kundengespräche. Zum ersten Mal überhaupt ein eigener Onlinekurs. Eine Workshopreihe zusammen mit Sarah. Netzwerken online und offline… viele Mindfucks überwunden… yeah! 🤩
Aus 8 Blogs werden 2
Auch meine Blogs jenseits der Bloghexe waren Teil dieser Identitätsarbeit.
Mit acht Blogs bin ich ins Jahr 2025 gestartet, mit zwei verlasse ich es. Nach der Kündigung war mir klar, dass ich mich fokussieren will und mich nicht länger zwischen zu vielen Projekten aufreiben möchte. Also habe ich mehrere Blogs eingestellt und alle Inhalte hier auf dem Lieblingsalltag gebündelt. Weniger Baustellen. Mehr Klarheit.
Nochmal yeah! 🥰
Eine Diagnose & ein Verdacht
Anfang des Jahres kam zusätzlich zur MS die Diagnose Fibromyalgie hinzu. So richtig passt sie allerdings nicht bzw. inzwischen steht eine weitere, deutlich stimmigere Verdachtsdiagnose im Raum, die auch endlich diesen Widerspruch erklären würde, dass ich locker eine Stunde in zackigem Tempo durch den Wald marschieren kann, mich ein paar Minuten statisches Stehen an der Supermarktkasse aber ausknocken.
Die Abklärung ist allerdings kompliziert und Facharzttermine für Kassenpatienten sind ja eh rar. Meine Neurologin beispielsweise habe ich dieses Jahr exakt einmal gesehen, da sie zwei Termine kurzfristig absagte und der nächstmögliche Termin dann jeweils erst mehrere Monate später frei ist. 🫠
Seitdem ich mich mit dieser möglichen anderen Diagnose befasse, die etwas mit einer erblich bedingten Bindegewebsproblematik zu tun hat, hatte ich auf jeden Fall unfassbar viele Aha-Momente und habe auch in der Physio viele neue / andere Übungen mitbekommen.
Aktivrollstuhl & sichtbar behindert
Meinen Anfang des Jahres beantragten Aktivrollstuhl habe ich im Juli bekommen. Da ich mit der Flitzpiepe draußen deutlich besser und selbstständiger zurechtkomme als mit meinem vorherigen Rollstuhl, nutze ich sie mehr und bin dadurch vermehrt als behindert sichtbar. Damit struggle ich bisweilen immer noch ganz schön.

In dieselbe Kerbe schlägt, dass ich seit dem Sommer einen offiziellen Grad der Behinderung habe. Mit einem unbefristeten GdB 50 gelte ich per definitionem als schwerbehindert.
Natürlich bin ich der gleiche Mensch wie vorher, unabhängig davon, ob jetzt so ein grünes Ausweiskärtchen in meinem Portemonnaie steckt oder nicht. Aber wenn eine Behörde, die nicht gerade für Großzügigkeit bekannt ist, einem aufgrund der ärztlichen Unterlagen einen vergleichsweise hohen GdB attestiert, dann macht das etwas mit einem.
Letzten Endes musste ich mir eingestehen, dass ich vieles über die Jahre hinweg eher kleingeredet oder ausgeblendet habe. Ich bin halt eine Macherin und stürze mich gern mit Feuereifer in Arbeit, auch körperlich im Garten oder im Stall. Dass ich dafür in puncto Schmerzen oft einen deutlich höheren Preis zahle als viele andere und danach auf dem Sofa oder im Bett strande, tue ich gern mit einem Schulterzucken ab.
Ich bin einfach niemand, der sich vor Arbeit drückt. Aber ich versuche, etwas mehr auf meinen Körper zu hören. Mit dieser Challenge bin ich definitiv noch nicht durch, weniger tun finde ich nämlich schwieriger als mehr tun. 😅
Lauter Lieblingsalltagsmomente
Mein Credo hier auf dem Lieblingsalltag, das ja die Domain prägt, lautet:
Einen guten Ruf hat er ja nicht gerade, der Alltag: schnöde, langweilig und das unvermeidliche Pendant zu den eigentlichen Highlights des Lebens.
Aber wie viel Zeit verbringen wir unterm Strich im Urlaub oder bei sonstigen herausragenden Aktivitäten – und wie viel mit unseren ganz normalen Alltagsbeschäftigungen?
✨ Am Ende ist es doch vor allem die Summe all dieser alltäglichen, durchschnittlichen Momente, die unser Leben ausmacht. ✨
Und deswegen, finde ich, sollte der Alltag nicht nur irgendwie sein… sondern ein Lieblingsalltag! 🥰
Genau das möchte ich hier im Blog auch festhalten! Daher gibt es auch viele „kleinere“ Themen und Erlebnisse, die 2025 für mich wichtig waren:
Der Frankreichurlaub mit meiner Mama! Anderthalb Wochen lang waren wir in der Normandie, mein erster längerer Urlaub seit 20 Jahren. Die letzten paar Tage waren zwar durch die Kündigung getrübt, aber nichtsdestotrotz hatten wir eine wirklich schöne Zeit. Einige Reiseberichte und Fotos habe ich ja schon verbloggt, ganz viele Aufnahmen von tollen Orten warten aber noch auf meiner Festplatte.



Auch das Familienwochenende im Westerwald Anfang Oktober hat richtig gut getan.
Dazu kamen lauter viele kleine Momente… die Zeit mit Dolida und Feli… unser Besuch auf der Equitana… viele Spieleabende… dass bei uns in der Stutenherde viel mehr Harmonie eingekehrt ist, seit eine schwierige Stute ausgezogen ist… generell die Fortschritte, die Feli in ihrer Ausbildung macht… Kuscheln und Spielen mit dem verrückten Hundemädchen… Karneval im Sommer bei Jeck im Sunnesching in den Bonner Rheinauen… einige tolle Fotoshootings mit zwei- und vierbeinigen Models… diverse Abende mit Hugo oder Glühwein im Stall… gute Gespräche… all das ist es ja, was einen Alltag zum Lieblingsalltag macht. 🫶
Erste Male: das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt / gemacht
Einen besonderen Stellenwert haben dabei Dinge, die man zum ersten Mal macht. Weil sich endlich die Gelegenheit dazu ergibt oder auch, weil man sich endlich traut.
Davon gab es dieses Jahr auch eine Menge – die meisten davon schön, und an den weniger schönen bin ich immerhin gewachsen.
Also, was habe ich zum ersten Mal erlebt oder gemacht?
Ganz nah an einer Klippe gestanden und einen Adrenalinflash bekommen. 😀 Wo hierzulande sicherlich hundert Absperrgitter und Verbotsschilder wären, lässt Frankreich Touristen in Étretat auf eigene Verantwortung auf bröckeligen Steilklippen herumlaufen.

Mich im Rollstuhl auf Veranstaltungen hier in der Nähe getraut, wo ich Bekannte treffe, die mich sonst nur zu Fuß kennen.
Ein Jungpferd anlongiert. Generell viele Dinge, die Feli und ich uns erarbeiten.
Gekündigt worden. 0/10, can’t recommend.
Ein Babyshooting mit einem Neugeborenen. Ich bin ja eigentlich echt nicht der Kindertyp, aber das war schon Zucker.
Die 112 gewählt und einen Krankenwagen gerufen (nicht für mich selber).
Meine Haare dunkelbraun gefärbt. In den letzten 20 Jahren hatte ich immer schwarz, blauschwarz, rot oder halt gar nicht gefärbt. Das Rot wuchs nun im Dezember raus und ich hatte keine Lust mehr auf ständiges Ansatzfärben. Das Dunkelbraun jetzt ist ein paar Nuancen dunkler als meine natürliche Haarfarbe und ich hatte eigentlich keine großen Erwartungen, außer dass es halt die Ansatzthematik löst.
Überraschenderweise gefällt mir das aber richtig gut! Fun fact: ich fand meine braunen Augen eigentlich immer total langweilig. Jetzt haben meine Haare die gleiche Farbe und plötzlich wirken meine Augen anders.
Auf einem Karnevalszug mitgelaufen am Wagen, den wir mit der Dorfgemeinschaft gebaut haben. Das Motto war „Saloon“, was recht praktisch war, weil ich größtenteils einfach meine Stallklamotten anziehen konnte. Dazu haben wir uns Steckenpferdchen gekauft. 😅

Selber ein Golfcart gefahren. 😀 Unsere Nachbarn besitzen eins und das Ding hat tatsächlich eine Straßenzulassung. Mitgefahren bin ich schon öfter, im Sommer durfte ich es selber fahren für einen Abstecher ins Nachbardorf.
Von einer Zecke gebissen worden. Eigentlich gehen die nie an mich, nach einem Familienshooting auf einer blühenden Wiese im Mai fand ich am nächsten Morgen aber so ein Viech an meinem Bein und natürlich hat es sich entzündet. Damit hatte ich lange zu tun inklusive etlicher Arzttermine und Blutuntersuchungen, die Narbe sieht man immer noch, aber immerhin habe ich mir nichts eingefangen.
Ein umfangreiches Coaching absolviert. Sogar gleich zwei davon.
An meinem Geburtstag auf eine Beerdigung gegangen. Mieses Timing. Noch dazu auf dem Friedhof, auf dem vor 10 Jahren mein Vater beigesetzt wurde… ich war seitdem zum ersten Mal wieder da.
Im Coworking gearbeitet mit Sarah von Moveforward. Body Doubling ftw! 🙌
An einer Pferdesegnung teilgenommen.

Einen Spreadshop mit eigenen Motiven eröffnet und meinen ersten Onlinekurs gelauncht. Etwas, was rückblickend eigentlich keine große Sache war, aber ich hatte jahrelang wahnsinnig viel Respekt davor und hatte mich nicht getraut.
Den Kölner Dom erklommen. Kennst du das, dass man im Urlaub alle möglichen Sehenswürdigkeiten abklappert, aber irgendwie nie das, was vor der Haustür liegt? Das mit dem Dom hatte ich schon seit locker 20 Jahren vor, ich habe ja sogar mal in Köln gewohnt. Jetzt habe ich es endlich gemacht, zugegebenermaßen mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass ich mich ranhalten muss, ehe ich es irgendwann körperlich nicht mehr hinkriege. Hoch war okay, runter hatte ich Puddingbeine. 😀

Mein Fazit zu 2025
Unterm Strich war 2025 für mich echt kein einfaches Jahr.
Aber um es mal mit Megaherz auszudrücken:
Hurra – wir leben noch
Jetzt erst recht
Unser Leben ist echt!
Word!
Am dankbarsten bin ich ganz klar für meine Familie und Freunde. Dafür, dass sie es mit mir aushalten 😀 und dafür, dass es sowohl meinen zwei-, als auch vierbeinigen Lieben gut geht. Zwei mir sehr wichtige Menschen waren dieses Jahr zeitweise im Krankenhaus und die Sorge um sie hat mich jedesmal aufgefressen.
Um nochmal auf das Thema Identität zurückzukommen: es fühlt sich verdammt gut an, dass ich durch dieses Jahr endlich mehr Klarheit gewonnen habe, was meine berufliche Ausrichtung angeht und meine Selbstständigkeit, mein Selbstbild und nicht zuletzt auch meine Blogprojekte.
À propos Blogs: meinen Jahresrückblick in puncto Bloggen habe ich bereits vorgestern veröffentlicht. Darin findest du die Hintergründe zu meinen Blogmigrationen, ein paar Zahlen und Statistiken sowie eine Reise durch alle 110 Beiträge, die mir dieses Jahr so aus der Tastatur geflossen sind.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen!
Komm gut ins neue Jahr und schau bitte auch unbedingt bei Judith und den anderen Teilnehmern des Jahresrückblogs vorbei – ich freue mich schon darauf, darüber wieder ganz viele neue Blogs zu entdecken! 🥰



Hallo Anne,
über Judiths Jahresrückblog bin ich nun bei Dir angekommen. Wow, was für ein turbulentes Jahr bei Dir. Neuorientierung im Job- das ist nicht immer einfach. Als ich 2023 entschieden habe meinen alten Job zu kündigen, wusste ich anfangs auch noch nicht genau was ich machen möchte. Das kristallisierte sich erst nach und nach heraus. Im Juni 2024 habe ich dann meinen Job gewechselt und ich bin rundum zufrieden. Es war eine der besten Entscheidungen der letzten Jahre.
Von Zecken werde ich regelmäßig gebissen- sie scheinen mich zu lieben. Anfangs bin ich immer in Panik ausgebrochen- mittlerweile ziehe ich mir jede Zecke selbst recht gelassen raus. Die einzige Sorge, die ich immer habe ist nur: Hoffentlich hab ich mir nicht irgendetwas eingefangen.
Ich wünsche Dir einen wundervollen Start ins neue Jahr und viele bezaubernde Momente 🙂
Anja
Hallo Anja,
dann mal herzlich willkommen hier, ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!
Mega, dass sich am Ende bei dir alles so gut gefügt hat und du nun glücklicher bist in deinem neuen Job.
Selbst entfernt hatte ich mir die Zecke auch, kenne das ja von den Tieren her. An den Hund und die Pferde gehen die Viecher leider regelmäßig, zum Glück haben die sich davon auch noch keine Krankheit geholt. Das Pferd einer Freundin hatte Borreliose und das war ziemlich heftig (und teuer *ahem*).
Liebe Grüße
Anne
Moin liebe Anne ich bin immer wieder von Deinem phantastischem Schreibstil begeistert und denke da spielen die Gene mit . Das Leben schenkt Dir ja leider viele Zitronen und ich bewundere Dich sehr für Deine Kraft ! Ich wünsche Dir für Deine Selbstständigkeit viel Erfolg und hoffe Du kannst gut davon leben und es erfüllt Dich ! Ich bin nun schon länger Rentnerin ( wenn auch mit nicht so großem Büdget)und geniese es so fernab von Stress und Leistung zu sein ! Wir leben bescheiden und still und wenn ich manchmal so friedlich in meinem schönem Garten sitze , zieht die Erinnerung an mir vorbei und ich staune ,was man doch so alles gestemmt hat ! Das Beste sind meine Jungs und Enkel ! Leider nur alle in Berlin ! Gar nicht mein Ding ! Bin auch ein Landei ! Hier höre ich morgens den Hahn krähen , die Kühe und Schafe blöken und hab das Meer und ein hübsches Städtchen in unmittelbarer Nähe ! Meinen Garten hab ich nun sehr naturnah aufgehübscht und erwarte gespannt das Frühjahr ! Ich muss mir auch die anfallenden Arbeiten gut einteilen, denn wenn ich wie früher in den Gartenrausch komme , kann ich drei Tage kaum laufen ! Dä , fast 71 merkt man doch !
Ich hab mir ein Trampolin gekauft und hopse mir da drauf meine schwindende Muskulatur etwas strammer und werde dort von Odin begeistert bellend angefeuert ! Er hopst auch gerne mit !
2027 wird in Norddeich ein Meerwasserschwimmbad eröffnet! Darauf freue ich mich sehr ! Hier ist im Meer leider sehr viel Schlick und ich kann nicht den Grund sehen ! Absolut nicht mein Ding ! Dafür ist es traumhaft in Juist oder Norderney an den Sandstränden zu schwimmen !
Mein Alltag besteht nun aus Haus und Garten in Ordnung halten , lecker kochen , viel lesen , Gitarre spielen und Odin zu unterhalten . Manchmal geht er auch auf meine Vorschläge ein und wir haben viel Spaß ! Nick hat auch viele gesundheitliche Probleme und wird sehr passiv ! Kann ich leider auch nicht ändern und mach das Beste daraus ! Auf meiner Wunschliste steht noch mal Frankreich, Paris , Camargue und Croix Valmere ! Aber ohne Auto und mit Flugangst und Nick und Odin als Familien Mitgliedern wird das wohl Nix !
Im Frühling treffe ich mich mit den Kindern nochmal in Hamburg! Ich liebe diese Stadt ! Mein 70. dort war ganz wunderbar!
Liebe Anne ich wünsche Dir ein gesundes, friedvolles und glückliches Neues Jahr ! Hab einen schönen Sylvesterabend ! Deine Heidi
Hallo Heidi,
lieben Dank für deine Worte!
Deinen Dackel auf dem Trampolin kann ich mir gut vorstellen… thihi.
Genieß dein Idyll und viel Spaß in Hamburg!
Liebe Grüße
Anne
Vielen Dank für alles 😘
frohes neues Jahr und bis nächstes Jahr 🥳😘
MFG Harald 😁
Dir auch ein gutes neues Jahr 2026, Harald!
Da hast du einiges hinter dir. Auf manches davon hättest du sicher verzichtet. Andererseits hat es vielleicht neue Wege eröffnet, die du mutig beschritten hast.
Viel Erfolg auf diesen neuen Wegen und alles Gute für das neue Jahr.
Danke dir – ich seh’s immer so, dass man an Herausforderungen wächst und auch durch Fehler lernt. Ist beides im ersten Moment nicht unbedingt schön, aber am Ende wäre das Leben sonst auch ziemlich langweilig und wir würden uns nicht weiterentwickeln…
Huhu liebe Anne,
ja, 2025 ein herausforderndes Jahr und du hast deine Challenges hervorragend gemeistert! *chapeau
Bei der Jobsuche bin ich total bei dir – da wird von Fachkräftemangel geredet und es gibt wenige Plätzchen für Multipassionates wie uns. Btw, wenn du Ü50 bist, wird die Luft noch mal dünner *eyes-roll
Für 2026 wünsche ich dir von Herzen, dass die Samenkörner, die du 2025 gepflanzt hast, zu wundervollen Erlebnissen und Ergebnissen werden und du das Leben weiterhin so grandios rockst!
Liebe Grüße
Elena
Liebe Elena,
das mit den Samenkörnern ist eine wunderschöne Metapher!
Ja, auf der einen Seite preisen alle das berühmte Growth Mindset und beschweren sich über Kollegen, die von den Dingen links und rechts ihres Arbeitsbereichs so gar keine Ahnung haben oder neuen Entwicklungen reserviert gegenüberstehen – aber trotzdem möge man am besten 20 Jahre Erfahrung in dieser oder jener ganz speziellen Rolle mitbringen. Seufz… naja.
Liebe Grüße
Anne
Huhu liebe Anne,
es wäre ja auch gar nicht dramatisch, wenn die Koll keine Ahnung von den Dingen links und rechts ihres Teller besitzen. Aber der Wille, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen, sollte vorhanden sein. Sätze wie „Das ist nicht meine Aufgabe“ und „Das haben wir immer so gemacht“ sind der Killer jedes Fortschritts und die Förderer der Langeweile *gähn
Ich finde es toll, wie du das Jahr gemeistert hast! *chapeau
Bleib wie du bist und dir auf jeden Fall treu.
Wir Multipassionate finden unseren Platz über kurz oder lang – daran glaube ich ganz fest.
LieGrü und buntes WE
Elena
Ja, das stimmt… ich mag auch dieses Bild der „t-shaped“ Mitarbeiter, wo man halt in der Mitte seine tiefgehende Fachkompetenz hat, aber von dem Kram links und rechts auch zumindest so viel Ahnung, als dass man gut zusammenarbeiten kann und die Dinge nicht einfach über den Zaun geworfen werden à la „nach mir die Sintflut“.
Den Begriff „t-shaped“ kannte ich noch nicht, aber wie du schon schreibst: absolut treffend.
Mir gehen die Menschen, die 5 m vor dem Tellerrand aufhören zu denken und den Rest nach dem Motto „nach mir die Sintflut“ rüberwerfen, total auf den Zeiger. Mein Gleichmut und meine Geduld sind eh meine Lebensaufgabe, aber in diesen Fällen wird es noch 2 Inkarnationen dauern, bis ich solche Situationen und Menschen geduldig und gleichmütig ertrage 😉
Gnihi, schön ausgedrückt… 😀
Hej liebe Anne, ich wünsche dir ein frohes Neues Jahr! 😊
Da hast du ein wirklich turbulentes Jahr hinter dir, du hast so viel gemeistert, wow! Weiter so!
Danke dir, hab du auch ein wundervolles 2026!
Danke für Deinen Einblick in ein sehr aufwühlendes Jahr.
Du hattest 8 Blogs? Echt jetzt? Ich interessiere mich ja auch für alles Mögliche, aber davor ziehe ich den Hut. Da passt Dein neues Business doch wunderbar und ich wünsche Dir ganz viel Erfolg damit.
Ich würde mal sagen, 2026 kann nur besser werden. Und geb‘ gut Acht auf Dich und Deinen Körper.
Liebe Grüße
Marita
Hallo Marita,
ja, tatsächlich hatte ich eine Weile lang alle „meine“ Themen auf einzelne Nischen-/Fachblogs aufgeteilt… unter anderem hatte ich einen einen Fotoblog, einen Pferdeblog, einen Blog rund um Selbstorganisation & Produktivität, einen Gartenblog, einen Hundeblog, einen Haushaltsblog und dann halt noch die Bloghexe und den Lieblingsalltag. 😀
Hallo Anne
Wow, ganz schön viel los bei dir.
Ich finde es mega stark von dir, das du trotz der eigenen Wahrnehmung dich so zeugst wie du bist. Ich kann die Gedanken bzgl Rollstuhl nachempfinden. Das ist nun kein wirklicher Vergleich, aber ich habe auch ewig gebraucht, um meine grauen Haare zu akzeptieren. Klar, gibts es auch heute noch Momente, da könnte ich sie verfluchen, aber was sollts? Ich kanns eh nicht ändern, außer Färben, was ich nicht möchte, da meine Kopfhaut super empfindlich reagiert.
Du bist eine starke Frau. Auch mit Rollstuhl. Fühl dich gedrückt <3
Deine Blogs auch zusammen zu tun, finde ich klasse. So hat man alles auf einen Blog 🙂
Ich wünsche dir auch ein frohes, neues Jahr! 🙂
Liebe Anja,
danke dir für deine Worte – ich denk mir halt, dass es nicht einfacher wird mit der Selbstakzeptanz oder mir generell weniger den Kopf zu zerbrechen, wenn ich meine Unsicherheiten nicht einfach mal überwinde und bewusst sichtbar werde auch mit den Dingen, die mir erstmal nicht leicht fallen. Ehrlicherweise habe ich bis jetzt auch dankenswerterweise null blöde Reaktionen auf den Rolli erfahren müssen, sodass ganz vieles von meinem Kopfkino auch schlicht überflüssig war.
Liebe Grüße
Anne
Frohes Neues – vor allem nach diesem turbulenten 2025
Merci – dir auch!
uff, im Urlaub zu erfahren, dass man gekündigt wird. Netter Move. Mein Mann wurde vor fast genau zwei Jahren ebenfalls betriebsbedingt gekündigt. Nach 11 Jahren und 11 Monaten in dieser Firma. Er hat dann aber noch ne nette Summe rausschlagen können (mit Hilfe eines Anwalts) – außerdem hat die Firma ihm noch 5 Monate Gehalt zahlen müssen, weil sein Vertrag eine längere Kündigungsfrist hatte. 😃
Thema Gesundheit: ich hab zwar „nur“ Migräne (und immer och meine Angststörung, aber wie auch die Migräne, die kann halt nicht geheilt werden), aber ich merke auch, dass ich mehr auf meinen Körper hören muss. Vor ein paar Wochen bekam ich während der Arbeit (zum Glück im Homeoffice) Migräne, hab aber versucht, sie zu ignorieren, aber natürlich hab ich auch keine Tablette genommen. Ich hatte überlegt, mich für den Rest des Tages krankzumelden, hatte aber noch ein Meeting, was ich nicht absagen wollte. Nach Feierabend hatte ich dann Migräne aus der Hölle. Was lernen wir daraus? Höre auf deinen Körper. Für den nächsten Tag hab ich mich dann immerhin krankgemeldet, weil ich nach einer Migräneattacke oft einfach nur kaputt bin.
Auf ein neues Jahr!
Dir auch ein frohes neues Jahr, liebe Verena!
Ja, eine Abfindung und bezahlte Freistellung hatte ich auch rausgehandelt. Trotzdem finde ich es einfach schade, wenn man nach so langer Firmenzugehörigkeit und immer nur positivem Feedback von jetzt auf gleich vor die Tür gesetzt wird, ohne auch nur ein Gespräch vorher. Hätte man gemeinsam geschaut, ob eine andere Rolle in Frage kommt und wäre zu dem Schluss gekommen, dass dem halt nicht so ist, dann hätte es sich zumindest weniger brüsk angefühlt. Aber nun gut. Es ist wie es ist.
Migräne stelle ich mir echt heftig vor, habe auch einige Betroffene in meinem Freundeskreis und das klingt echt übel. Ich drücke dir die Daumen, dass du künftig besser auf die Warnsignale deines Körpers hören kannst. :*
Oh ja, ich kenne das, an einem Ort zu wohnen und jahrelang nicht die touristischen Highlights zu sehen. Seit ich ToWant-Listen schreibe, klappere ich immer mal wieder solche Dinge in meiner Umgebung ganz bewusst ab. Aber ohne Lift, das ist schon speziell.
Ich wünsche dir, dass sich die Klarheit in Sachen Identität und Selbstannahme noch weiter vertieft. Und noch viel weiteren spannenden Alltag im kommenden Jahr 😀
Liebe Grüße
Angela
Diese Ausflugsziele in die To Want-Liste mit aufzunehmen, finde ich eine tolle Idee! <3
(Wobei mir gerade auffällt, dass ich für Q1 noch gar keine habe... upsi.)
Danke dir! <3
Wow, was für ein Jahr!! Aber du wirkst wie ein Stehaufmännchen, so viel Positivität. Ich sollte mir davon eine Scheibe abschneiden!
Danke dir – wobei ich zwischendurch das ein oder andere Mal auch einfach fertig war und geweint habe. Aber ich denk mir halt, davon wird es nicht besser und ich löse meine Probleme nicht… also aufstehen, Krönchen richten und weitermachen. <3
Ganz großen Respekt, was du letztes Jahr alles umgesetzt hast. Ich finde es beeindruckend, dass du so schnell nach deiner Kündigung mit dem Aufbau deiner Selbstständigkeit vorangekommen bist. Ich meine, ein Onlinekurs und eine Workshopreihe vorzubereiten und auch durchzuziehen ist wirklich nicht ohne.
Und richtig gut, dass du zu mehr Klarheit für dich gefunden hast. Das spiegelt sich auch im Zusammenlegen deiner Blogs wieder. Ganz besonders gefällt mir dein Vergleich mit den bunten Fäden. Darin finde ich mich auch wieder. Am Anfang meiner Selbstständigkeit sollte ich mich auch für die Trennung eines meiner Themen auf meinen Blog entscheiden. Ich hab lang überlegt und leicht gefallen ist es mir erst recht nicht. Aber letztendlich hab ich mich dann gegen das Wandern und für das Kreative entschieden. Und das war eine meiner besten Entscheidungen. Das hat auch bei mir für mehr Klarheit gesorgt.
Du bist auf jeden Fall eine richtige Powerfrau! Und ich drücke dir für’s neue Jahr die Daumen, dass der Verdacht zur Diagnose wird und das sich beruflich etwas richtig gutes ergibt!
Liebe Grüße, Katja
Vielen lieben Dank, Katja! <3
Verrückt, ich war bis jetzt nur einmal in Köln gewesen und hatte da gleich den Dom erklommen. Ja, so ist das mit den Orten vor der eigenen Haustür, woanders macht man das dann irgendwie eher und sofort. 😅Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Glück bei der Jobsuche oder vielleicht ist das selbständige Business so erfolgreich dass du es einfach Hauptberuflich machst. Auch für Deine Gesundheit wünsche ich Dir weiterhin alles Gute und dass es mit der Diagnose nun klappt und passt dann. LG Edeline
Lieben Dank für deine Worte, Edeline!
Ich vermisse es halt schon irgendwie, Kollegen und ein Team zu haben… daher suche ich weiter.