Meine größte Befürchtung beim Plotterkauf war ja, dass das gute Stück nach der ersten Euphorie alsbald nur noch herumstehen und einstauben würde. Bis jetzt ist dem definitiv nicht so!
Neben einigen Karten sind vor allem Beschriftungen entstanden. Ich lieb’s einfach! 💛 Mit einer hübschen Typo bekommt man mich ja immer, und erst recht, wenn dadurch etwas praktischer und ordentlicher wird.
Beschriftete Futterschüsseln
Für die Pferde besitzen wir Futterschüsseln mit passendem Deckel. Die Heuraufe steht den Pferdchen ja 24/7 zur Verfügung, zusätzlich gibt es aber eine kleine Portion Hafer mit Zusätzen wie Mineralfutter, Biotin, Zink und so weiter – je nach Bedarf.
Das Futter mache ich unten in der Futterkammer fertig und nehme es dann mit nach oben zu unserem Offenstall, weil ich meine Stuten nach getaner Arbeit dort füttere.
Früher hatte ich die Namen einfach mit Edding auf die Deckel geschrieben, erfahrungsgemäß hält das aber nicht lange – ich spüle die Schüsseln ja regelmäßig. Daher habe ich die Beschriftung jetzt aus selbstklebender Vinylfolie geplottet.
Da meine Freundin ja eine gewisse, mir unerfindliche Vorliebe für Pink hat, musste der Name ihrer Stute natürlich pink werden, wie übrigens auch die Futterschüssel selber.

Futtertonnen
Analog dazu habe ich auch die großen Tonnen beschriftet, in denen wir Hafer, Müsli und Heucobs aufbewahren. Im alten Stall hatten wir die Tonnen ja in unseren eigenen Schränken zu stehen, jetzt teilen wir uns mit anderen Einstellern eine Futterkammer und da ist es natürlich hilfreich zu sehen, wem welche Tonne gehört.
Auch hier musste es für gewisse Pferde wieder Pink sein…

… ich hingegen bin bei Gelb geblieben:

Schilder für die Stallschränke
Ein bisschen hin- und herüberlegt habe ich, wie ich die Schränke in der Sattelkammer kennzeichne. Es sind Einbauschränke mit Türen aus OSB-Platten, die alle gleich aussehen. Ich wollte eine dezente, elegante Beschriftung, die aber trotzdem gut hält.
Die Buchstaben aus Vinyl aufs Holz zu kleben, wäre wahrscheinlich nicht sonderlich langlebig gewesen. Man schrammt ja doch immer mal dagegen und staubig ist es auch. Daher wollte ich den Schriftzug laminieren. Da bei der von mir gewählten Schriftart die Buchstaben nicht verbunden sind, habe ich mich für Vinylfolie und Transferfolie entschieden – dadurch muss ich die Buchstaben nicht einzeln platzieren, wie es bei Karton der Fall wäre.
Ob man selbstklebendes Vinyl wohl in die Laminierfolie kleben und entsprechend heiß laminieren kann?! Versuch macht bekanntlich kluch: es geht tatsächlich wunderbar und sehr sauber!

Mit dem Schneidegerät habe ich die fertig laminierte Folie zurechtgeschnitten und anschließend noch die Ecken abgerundet.

Mit Reißzwecken haben wir die Schildchen dann an der Schranktür befestigt. Das wiederum hat nur so semigut geklappt, da die Reißzwecken sich nicht gut ins Holz drücken ließen. Daher hängen die Schilder nun etwas schepp… aber mei, irgendwas ist ja immer.
Kisten fürs Zubehör
Ich habe neulich ja mal erzählt, wie ich meine Sattelschränke organisiere und wie viel Krempel die Pferdehaltung unweigerlich so mit sich bringt. In dem Beitrag erwähnte ich bereits, dass ich auf stabile Plastikkisten schwöre – am besten solche, wo man sieht, was drin ist.
Zusätzlich habe ich meine Kisten jetzt aber auch beschriftet. Denn seit dem Stallwechsel haben wir ja nicht nur einen relativ begrenzten Schrank pro Pferd, sondern wir genießen bei uns am Offenstall den Luxus einer eigenen Kammer. Dort bewahre ich viel Zeug in Kisten auf, gut geschützt vor Dreck und achtbeinigen Tierchen.
Da ich mehrere Beschriftungen auf einmal brauchte, habe ich sie alle platzsparend nebeneinander in eine Plotterdatei gesetzt:

Die einzelnen Schriftzüge wurden ausgeschnitten und entgittert, ich habe also alles abgelöst, was nicht zum Motiv gehört…

… et voilà:


Ja, ich habe einen gewissen inneren Monk, dass das alles in der gleichen Schriftart gesetzt ist. 😀