Radtour rund um Hackenbroich

Am Sonntag haben der Beste und ich die Räder ins Auto geladen und sind in das Örtchen mit dem romantischen Namen Hackenbroich gegurkt (kleine Ortskunde am Rande: in Hackenbroich steht das Kreiskrankenhaus Dormagen – und das bezeichnenderweise in der Dr. Geldmacher-Straße. Ich find das so herrlich. ^^ )
Von dort aus ging es dann mit den Rädern los, hauptsächlich über Waldwege, teilweise aber auch asphaltierte kleine Sträßchen entlang.

Der Himmel zeigte sich zwar meist bedrohlich wolkenverhangen, aber bis auf ein paar vereinzelte Tropfen haben wir nichts abbekommen. Nur kalt war es. *_*

Ganz am Anfang haben wir dem Hackenbroicher Waldsee einen Besuch abgestattet und ich habe natürlich gleich die Kompaktkamera rausgekramt:

Radtour rund um Hackenbroich

Durch den Chorbusch, ein großflächiges Waldgebiet, fuhren wir bis nach Delhoven zum Blechhof. Weiter ging es dann in Richtung Stommelerbusch – Felder links, Felder rechts, mittendrin wir.
Unterwegs kamen wir an einer ehemaligen belgischen Kaserne vorbei, am Hubertushof sowie an einem Golfplatz.

Vom Hubertushof nach Butzheim führt ein richtiger Hohlweg, die Butzheimer Bruchstraße: nachdem man ein Schild mit der Aufschrift „Teilweise schlechte Wegstrecke“ passiert hat, ragen linker- und rechterhand des Pfades gut mannshohe Wände aus Erde auf, und zusammengewuchterte Äste und Ranken bilden ein Dach. Leider habe ich dort kein Foto gemacht, nur am Ende:

Radtour rund um Hackenbroich

Wir hielten uns dann wieder links und folgten einem Sträßchen durch die Felder, was zwischendrin eine beeindruckende Steigung parat hielt:

Radtour rund um Hackenbroich

Davon abgesehen war die Strecke aber ziemlich flach.

Wir folgten dem Bruchrandweg bis zur L280, bogen dort am Ziegelhof rechts ab und nach einem kurzen Stück entlang der Landstraße befanden wir uns wieder zwischen lauter Feldern und Wäldern, die das Kloster Knechtsteden umgeben.
An einem Waldrand legten wir eine Rast ein, aus Kalt-Klo-Hunger-Gründen aber nicht sonderlich lange. 😉

Radtour rund um Hackenbroich

Also, Rückweg. Bis zum Auto sollte es nicht weit sein – eigentlich. Wir hatten die Rechnung bloß ohne die Knechtstedener Wälder gemacht, die heimtückisch ihre Abzweigungen versteckten, und so fuhren wir einen ziemlichen Umweg. Am Ende standen dann rund 36 Kilometer auf dem Tacho und wegen des eher gemütlichen Tempos fühlte ich mich mittlerweile wie tiefgefroren. Aber schön war’s. 😉

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3 Kommentare

  1. […] Meistens bin ich alleine gefahren; eine längere Radtour von 57km stand zusammen mit dem Besten und einer Arbeitskollegin von ihm an und dann waren der Beste und ich ja noch in Hackenbroich und Umgebung unterwegs. […]

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