Als nächstes Thema beim Projekt 52 hat Sari das Stichwort Kleinigkeiten für uns ausgewählt…
Voilà:

Erkennst du es?
Diese Winzlinge hier sind Tomatenkerne. Genauer gesagt, handelt es sich um die Sorte Marmande, deren Früchte bis zu 500g (!) schwer werden können. Jede dieser Tomaten enthält dann selber wiederum über 100 Kerne.
Irre, oder?
Wie aus etwas so Unscheinbarem, Kleinem ganz viel Großes entstehen kann…
Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines.
Albert Einstein
Ich glaube an Letzteres.

Ich finde es immer aufs Neue unglaublich schön, wie aus kleinen Samenkörnern binnen einiger Wochen oder Monate richtig große Pflanzen werden.
Vielleicht fasziniert mich das auch deshalb jedes Jahr so sehr, weil es mich daran erinnert, wie oft wir Kleinigkeiten unterschätzen. Gedanken, Entscheidungen, Anfänge… Dinge, die erstmal kaum sichtbar sind und deren Wirkung sich erst viel später zeigt.
So ein Samenkorn ist kein Versprechen auf Erfolg, aber eines auf Möglichkeit. Und mehr braucht es manchmal gar nicht, um etwas in Gang zu setzen…
Wie du selber Gemüse säen und vorziehen kannst, habe ich vor einiger Zeit in einem Artikel beschrieben und ihn gerade auch nochmal überarbeitet und ergänzt mit meinen Erfahrungen der letzten Jahre.

Falls du jetzt auch Lust bekommen hast, deine eigenen Tomaten zu züchten: das funktioniert sogar in einem großen Kübel auf dem Balkon! 😊

Die Beiträge der anderen Teilnehmer findest du drüben bei Sari im Heldenhaushalt.



Ich habe im Videospielkontext mal einen Vortrag gehört, der mich sehr inspiriert hat, da hat die Rednerin gesagt: Wenn man Glück haben will, muss man sich in eine Position bringen, in der man Glück haben kann. Ich fand das besser als das übliche „wer hart arbeitet, wird belohnt werden“, obwohl sie damit durchaus auch meinte „wer nix tut, wird kein Glück haben“. Dachte das passt zu dem Versprechen auf Möglichkeiten.