Nanu, zwei Themen vom Projekt 52 auf einmal in einem Beitrag? Tatsächlich! „Veränderung“ und „Neues“ gehören für mich einfach zusammen – denn wenn etwas Neues entsteht, bedeutet das automatisch Veränderung.
Veränderungen können einem manchmal Angst machen. Damit etwas Neues entstehen kann, muss sich zwangsläufig etwas Altes ändern – oft etwas, das uns über die Zeit lieb geworden ist. Seien es Menschen, Gewohnheiten oder vertraute Umgebungen.
Manche Veränderungen geschehen, ohne dass wir Einfluss darauf haben. Weil andere ihre eigenen Entscheidungen treffen und neue Wege einschlagen. Weil das Leben Krankheiten bereithält und irgendwann endet. Weil Dinge manchmal einfach passieren, ohne Plan oder tieferen Sinn. Dann müssen wir uns – ob wir wollen oder nicht – mit der neuen Situation arrangieren.
Für andere Veränderungen entscheiden wir uns bewusst: Weil wir Neues erleben und erreichen wollen, weil wir neugierig und mutig sind, weil wir spüren, dass noch etwas Besseres möglich ist. Auch solche gewollten, tollen Veränderungen können einen leisen wehmütigen Unterton haben, weil wir dafür etwas loslassen oder in Kauf nehmen müssen.
Aber ohne Veränderungen würde Stillstand herrschen. Keine Lebendigkeit mehr. Und ohne Lebendigkeit wäre alles vorher schal und sinnlos.
… okay, genug herumphilosophiert am frühen Morgen, Zeit fürs Foto. 😅

Tatsächlich ist Anfang der Woche etwas Neues bei mir eingezogen: ein Teleobjektiv. Seit ich 2021 von meiner Canon-Spiegelreflexkamera auf die Sony a7 III umgestiegen bin, besaß ich kein Teleobjektiv mehr. Und ja, es hat mir wirklich gefehlt! ❤️
Leider sind Objektive nicht gerade preiswert. Warum ich die Entscheidung zur Veränderung meines Kontostands trotzdem getroffen habe? Weil wir endlich im Frühling angekommen sind – der perfekten Jahreszeit, um wieder schöne Pferdefotos aufzunehmen und mein Nebengewerbe Pferdefotografie Anne Schwarz neu zu beleben. 🥰 Gerade, wenn ich zum Fotografieren nicht direkt neben den Pferden stehe, sondern beispielsweise Pferd & Mensch beim Reiten auf dem Platz ablichte, ist ein Teleobjektiv extrem hilfreich.
Das gute Stück ist ein Sony 70-300mm f/4.5-5.6. Nicht so lichtstark wie meine sonstigen Brennweiten, dafür mit 100mm mehr Zoomvergnügen, als ich es jemals besaß, und zu einem Preis, der gerade noch so dreistellig bleibt. Da ich mittlerweile keine Konzerte mit miesen Lichtbedingungen mehr fotografiere, sondern Tiere und Pflanzen, brauche ich halt auch keine sündhaft teure Linse mit f/2.8 und Innenfokus.
Ich werde das Objektiv demnächst mal in einem eigenen Artikel ausführlicher vorstellen. 🥰
Die Beiträge der anderen Teilnehmer findest du wie immer bei Sari in der Linkparty. 😊