Och Mensch – allmĂ€hlich scheint das hier wirklich Tradition zu werden, dass mein RĂŒckblick aufs Wochenende erst dienstags statt montags erscheint. đ
Diesmal war es mir aber wichtiger, den gestrigen Weihnachtstag gemeinsam mit unserer Patchworkfamilien-WG zu verbringen, anstatt vor dem Rechner zu sitzen.
Der Samstag
Wie ĂŒberall, rollt auch hier die ErkĂ€ltungs- und Coronawelle mit voller Wucht. Von einer erneuten Covid-Infektion bin ich dieses Jahr bislang zum GlĂŒck verschont geblieben, obwohl wir es zweimal hier in der WG hatten. Nichtsdestotrotz hatte mich eine dicke ErkĂ€ltung erwischt, ich war die ganze Woche krankgeschrieben. Ich bin froh, dass es mir allmĂ€hlich besser geht.
Trotzdem fÀllt die Hunderunde heute noch eher kurz aus.

Weil ich endlich mal wieder selber Brot backen will, bringe ich zwei Teige an den Start. Das QuellstĂŒck aus Sonnenblumenkernen, KĂŒrbiskernen und geschroteten Leinsamen habe ich bereits am Freitag vorbereitet. Jetzt knete ich die Teige fĂŒr die beiden Körnerlaibe und ziehe sie dann alle 8 Stunden auf, ehe sie morgen frĂŒh in den Ofen kommen.


Danach fahren meine Freundin und ich ihre Tochter zur Arbeit – am Wochenende kommt man hier auf dem Land mit den Ăffentlichen nicht in realistischen Zeiten von A nach B. Ein paar Stunden spĂ€ter holen wir sie daher auch wieder ab.

Im Stall misten wir erst die Boxen und schaffen dann zusammen mit dem Hofbesitzer einen neuen Ballen in die Heuraufe. Der will also erstmal ausgepackt und dann in ein grĂŒnes Netz eingenetzt werden.

Ungeduldig wie sie ist, bedient Dolida sich wĂ€hrenddessen einfach schon mal. đ

Wieder daheim, packe ich die Weihnachtsgeschenke ein. Ein Hoch auf den Erfinder des Tesafilms! đ€ Eigentlich habe ich in den letzten Jahren fast gar nichts mehr in Geschenkpapier eingewickelt und stattdessen Schals und TĂŒcher verwendet, um MĂŒll zu sparen. De facto stehen die Papierrollen seitdem aber eh rum und dann kann ich sie auch mal aufbrauchen.

Da die nĂ€chsten Tage noch genĂŒgend Schlemmereien bereithalten werden, gibt es ein etwas leichteres Abendessen in Form eines bunten Salattellers. Jeder tut sich drauf, was er oder sie mag – keine zwei Teller werden gleich. đ

Zum Essen gucken wir den zweiten Teil von Santa Clause…


… und danach geht es nochmal mit Bonnie raus. Sieht ihr Schatten nicht irre beeindruckend aus?

Der Sonntag – Heiligabend
Bis zuletzt war nicht sicher, ob ich Heiligabend wie geplant bei meiner Mama wĂŒrde feiern können – schlieĂlich will ich sie auf keinen Fall anstecken. Da ich aber nicht mehr huste und niese und auch mein Test negativ ist, bin ich sehr erleichtert und kann grĂŒnes Licht geben.

Da meine Muskeln aber erstmal nicht so wollen wie ich will, startet mein Tag mit einer Tasse Kaffee auf der Heizdecke. Ich liebe das Ding! đ

Danach geht mein Vormittag sehr durchgetaktet weiter – ich schreibe mir fĂŒr sowas dann ja tatsĂ€chlich genaue PlĂ€ne, um wie viel Uhr ich was starten muss und bis wann ich fertig sein muss. đ
Die beiden Brotteige sind schön aufgegangen; sie kommen jetzt noch eine Stunde ins GÀrkörbchen und danach in den Backofen.
WÀhrend das erste Brot bÀckt, drehen Bonnie und ich unsere Runde.

Auf dem RĂŒckweg legen wir einen Zwischenstop bei den Ponys ein, die ich wĂ€hrend des Urlaubs der Besitzer mal wieder mitversorge. Die zwei freuen sich ĂŒber ihr FrĂŒhstĂŒck:

Bei unserem eigenen FrĂŒhstĂŒck landet nicht nur das frisch gebackene Brot auf dem Tisch – meine Freundin hat gestern auch noch einen groĂartigen KĂ€sekuchen gezaubert:

Vormittags fahren wir in den Stall und wechseln uns ab – eine von uns mistet, die anderen ist wĂ€hrenddessen mit ihrem Pferd im Round Pen. Dolida darf sich erst wĂ€lzen und arbeitet dann toll mit.


Daheim bastele ich noch eine Weihnachtskarte:

Am spĂ€ten Nachmittag trudele ich dann bei meiner Mama ein, wenig spĂ€ter kommt auch mein Mann dazu. Dass wir trotz der Trennung weiterhin gemeinsam mit meiner Mama Weihnachten feiern, stand fĂŒr uns von vornherein fest.
Bei uns in der Familie kommt ĂŒbrigens immer erst das Christkind und erst danach gibt es Essen. đ
Scheinbar waren wir alle brav dieses Jahr… meine Mama bekommt von uns ein neues Handy und natĂŒrlich gibt es den IT-Support gleich mit dazu. đ

Zum Abendessen gibt es traditionell Fondue. Das geht auch immer nur genau einmal im Jahr, eben an Heiligabend!

Als ich spĂ€ter am Abend wieder daheim bin, spielen wir noch eine Runde Mensch-Ă€rgere-dich-nicht…

… ehe ich dann vor dem Schlafengehen endlich dazu komme, meine neue Apple Watch einzurichten. Der lag nĂ€mlich zwar ein Ladekabel dabei, aber ohne Stecker… die konnte ich also erst daheim anschlieĂen und laden.




Oh ich liebe die Santa Clause Filme, alle drei Teile, wobei ich den Dritten fast etwas to much finde. Auch die Serie ist eigentlich ganz nett geworden. Ich finde sie fangen die Weihnachtszeit einfach gut ein.
In dem Sinne noch nachtrĂ€glich ein frohes Fest đ
Ich fand ja den Plaste-Santa im zweiten Teil etwas drĂŒber. đ