[Projekt 52] Aufräumen
Das nächste Thema bei Saris Projekt 52 ist eines, das ich liebe: Aufräumen!
Richtig gelesen, ich räume wirklich verdammt gerne auf. 😃
Bei meinen eigenen Dingen bin ich daher logischerweise ziemlich ordentlich, aber ich liebe es auch, jedweden anderen Kram zu sortieren. Jemand seufzt über riesige Umzugskisten voller Krempel, die endlich mal inspiziert werden müssten? Chaotische Zimmer? Papierkram aus zehn Jahren als Loseblattsammlung? Undokumentiertes Durcheinander auf einem Server, lausig gecodete CSS-Dateien? – Her damit! Je größer das anfängliche Chaos, desto besser. 😁
Aufräumen ist für mich so ein bisschen wie für andere Puzzlen oder Kreuzworträtseln… am Anfang weiß ich noch nicht so recht, womit ich es zu tun bekomme. Nach und nach kristallisieren sich dann Strukturen heraus, ich finde Ansatzpunkte und eine Strategie. Das Durcheinander lichtet sich, verloren geglaubte Schätzchen tauchen wieder auf, anderes entpuppt sich als „kann weg!“.
Abläufe werden schlanker und schneller, es herrscht wieder mehr Platz, visuelle Ruhe zieht ein und am Ende freut sich jemand, weil Dinge endlich einfacher geworden sind.
Ich liebe das. 💛
Demzufolge ist es hier daheim auch relativ aufgeräumt. Relativ deshalb, weil ich nun mal nicht alleine hier lebe und andere Menschen andere Prioritäten haben. Was für den einen unordentlich wirkt, ist für den anderen wohnlich. Zu aufgeräumt mag steril wirken. Wo ich herumliegende Dinge quasi auf Autopilot ganz automatisch nebenbei aufräume, bedeutet das für jemand anderen einen bewussten Einsatz von Zeit und mentaler Energie – und das ist beides bei uns allen mit in unseren vollgestopften Terminkalendern bisweilen Mangelware.
In den beinahe drei Jahren, die unsere Patchworkfamilien-WG nun besteht, haben wir uns aber ganz gut zusammengerauft und Kompromisse gefunden. Eine Extra-Challenge ist, dass wir quasi drei Haushalte zusammengelegt haben und deswegen viele Dinge doppelt und dreifach besitzen… aber jeder von uns hängt natürlich an seinen Sachen. Und manchmal ist Teil A super in Situation X, aber Teil B besser in Situation Y… und so bleiben sie alle da.
Was schon viel hilft: sortieren und jeweils einen zentralen Sammelpunkt für bestimmte Gegenstände haben. Idealerweise beschriftet, sodass jeder weiß, was wo zu finden ist. 😀

Das Bild ist nicht unbedingt künstlerisch wertvoll, aber es illustriert, was ich meine… das ist bei uns im Keller. Wir haben die diversen Werkzeuge in durchsichtige Kisten sortiert und mit Labeln versehen. Auch die Batterien sind so sortiert, und mein Bastelkram sowieso. 😊
Die Beiträge der anderen Teilnehmer findest du drüben bei Sari. 😊
Über die Autorin
Anne Schwarz
Hey, ich bin Anne - Multipassionate, waschechtes Dorfkind, Pferdemädchen und Bloggerin aus Leidenschaft.
Hier schreibe ich über meine vielen Hobbys und was sonst so in meinem (Lieblings-)Alltag passiert.
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Genau dieses Ikea Regal hatte ich auch mal zum Sortieren für meinen Schreibtisch und das habe ich dann auch mit diesen Labels beklebt usw… *lach* Irgendwie witzig!
Thihi, ein Hoch auf Ivar. 😀
Ich mag das Regalsystem total gerne, hatte davon auch lange eine Schreibtisch-Regal-Kombi und außer im Keller nutzen wir es auch in der Vorratskammer. Ist halt super stabil, einfach zu erweitern oder umzubauen und dafür echt bezahlbar.