Transparenzhinweis: dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Prentu entstanden. Ich konnte mein Fotobuch kostenlos und bedingungslos bestellen.
Was lange währt, wird endlich gut: nach einigem Hin und Her halte ich jetzt schließlich mein selbstgestaltetes Kochbuch in Händen, was ich als Fotobuch drucken ließ!
Im Rahmen der Weihnachtswerkeln-Beitragsserie hatte ich dir ja neulich ein Fotobuch mit deinen Lieblingsrezepten vorgeschlagen.
Auf die Idee hatte mich Prentu gebracht, ein Online-Fotoservice (Update: einige Jahre später existiert Prentu nicht mehr, daher habe ich die Verlinkung entfernt). Da ich gerne Dinge ausprobiere und darüber berichte, hatte ich der Kooperationsanfrage zugesagt, die Druckdatei zusammengestellt – und dann gab es einen Bug im Bestellprozess. Ich konnte meine Bestellung nicht aufgeben. Ich hatte davon ja erzählt.
Von der Kontaktperson, mit der ich bis dahin eine sehr freundliche Emailkonversation hatte, hörte ich auf meine Mails hin plötzlich nichts mehr… was für mich der Grund war, dir im oben verlinkten Artikel letztlich von Prentu abzuraten.
Nun ja. Zwei Wochen später bekam ich plötzlich eine Mail von der Dame bei Prentu, die sich bei mir entschuldigte. Aus privaten Gründen habe sie meine Mail erst jetzt gesehen und bearbeiten können. Okay, das ist vielleicht nicht ganz professionell – aber kann passieren. Schwamm drüber. 🙂
Der Bug sei auch behoben, ich solle es mit der Betellung einfach nochmal probieren. Als Entschädigung bekam ich zwei Gutscheincodes, von denen ich einen für das Fotobuch einsetzen wollte. Leider traten hier dann schon wieder technische Probleme auf – der Code wurde nicht angenommen. Diesmal kam die Antwort aber sehr schnell, die Produkte waren intern umbenannt worden und der Code daher nicht mehr gültig. Beim nächsten Anlauf klappte es denn.
Ein kleinerer Bug begegnete mir schließlich noch bei der Auswahl der Zahlungsoptionen: durch den Gutschein war die Bestellung für mich von vornherein gratis, und neben den üblichen Verdächtigen wurde mir bei den Zahlungsmitteln denn auch die Option „keine Zahlung nötig“ angeboten. Nachdem ich die ausgewählt hatte, bekam ich allerdings eine Fehlermeldung, dass ich doch bitte ein Zahlungsmittel wählen solle… und als ich für meine 0,00€ dann halt PayPal anklickte, wurde mir schon wieder eine Fehlermeldung angezeigt – „Wir sind momentan nicht in der Lage, Ihre Anfrage zu bearbeiten.“ 😩
Nichtsdestotrotz wurde die Bestellung damit aufgenommen und ein paar Tage später hielt ich endlich mein Fotobuch in den Händen. Ich hatte ja schon fast nicht mehr daran geglaubt. 😅
Mein Fotoalbum mit Rezepten – mal ein anderes Kochbuch!
Ich hatte mich für ein Fotoalbum im Querformat in der Größe 22x15cm entschieden. Als Papiersorte hatte ich Hochglanz gewählt und für den Umschlag „Hardcover mit Luxuspolsterung“. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn dadurch fühlt sich das Buch gleich viel edler an und macht zudem auch trotz der verhältnismäßig geringen Seitenanzahl (12 Seiten) keinen zu dünnen / mickrigen Eindruck.

Das Papier fällt sehr stabil aus, hier kann man also auch ruhig mal im Eifer des Gefechts beim Kochen etwas unsanfter umblättern, ohne gleich Eselsohren zu riskieren. In der Mitte des Buchs liegen die Seiten übrigens flach auf, es verschwindet also nicht ein Teil des Motivs in der Wölbung an der Bindung (gibt es für den Bereich eigentlich einen Fachausdruck?).

Sowohl die Fotos, die eingefügten Texte als auch die von Prentu bereitgestellten Hintergrundgrafiken sind sehr scharf und knackig gedruckt – 1a.
À propos Texte: die meisten Rezepte habe ich über das Textwerkzeug der Prentu-Software eingefügt. Hier stehen einem allerdings nur recht begrenzte Optionen zur Verfügung – eine Handvoll Schriftarten, die Schriftfarbe, -größe und Ausrichtung lassen sich festlegen. Ausgefallenere Optionen wie etwa Aufzählungspunkte für Listen sucht man hier vergeblich – aber nun gut, in den allermeisten Fällen wird man in ein Fotoalbum wohl auch nicht viel mehr an Texten einfügen außer ein paar Bildunterschiften.
Daher habe ich einen Teil der Texte dann einfach schon in Photoshop auf meinen Fotos ergänzt.
So sieht die Photoshop-Vorlage aus (für den Print natürlich in höherer Auflösung)…

… und so das gedruckte Ergebnis:

Also… die Shopsoftware hat offensichtlich noch mit etlichen technische Kinderkrankheiten zu kämpfen (unter der Haube steckt übrigens Magento), der Service ist aber sehr nett und – was letztlich mit am meisten zählt – an der Produktqualität gibt es nichts auszusetzen.
Hast du schon einmal etwas bei Prentu bestellt?
Wow, das sieht qualitativ wirklich sehr hochwertig aus. Vielleicht schau ich mir das also doch nochmal näher an. Außer auf deinem Blog hatte ich von Prento bisher noch nicht gehört.
12 Seiten? Du meinst 24 (also 12 Doppelseiten), oder? So dünn sieht das Buch nämlich gar nicht aus oô
Sieht aber sehr schick aus. Die „Luxuspolsterung“ finde ich besonders interessant.
Sieht wirklich toll aus. Schöne Farben und toll angerichtetes Essen. Die Idee mit der Tafelschrift beim zweiten Foto gefällt mir sehr gut. Gleich mal gepinnt.
Der Fachausdruck für flach liegende Seiten nennt man Lay-Flat Bindung.
Ich habe auch schon bei Prentu drucken lassen. Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität sehr gut. Auch ohne Luxuspolsterung war das Ergebnis sehr gut.
Nicht ganz zufrieden war ich mit dem Druckergebnis.
Grüße
Roby
Panoramabindung heißt das glaub ich (so nennt das Cinebook).
Sieht super aus… ich wollt da jetzt auch mal was bestellen.