
Fluch und Segen einer dynamischen, oft unsichtbaren Behinderung
Warum Behinderungen nicht schwarz-weiß sind und wieso es irritiert, wenn ein Rollstuhlfahrer plötzlich aufsteht:
2017, mit 30 Jahren, erhielt ich die Diagnose Multiple Sklerose (MS) – eine Autoimmunerkrankung, die mein Leben von heute auf morgen auf den Kopf stellte. Als unheilbar chronisch krank zu gelten, verändert nicht nur den Alltag, sondern auch die Perspektive auf vieles im Leben. Schreiben und Reflektieren hilft mir, das zu verarbeiten – aber noch mehr möchte ich hier den MS-Blog anbieten, den ich damals im Krankenhaus selber gebraucht hätte.
Ehrlich, motivierend, manchmal auch mit einer Prise Galgenhumor teile ich, was die Diagnose und das Leben mit MS wirklich bedeuten. Ob praktische Tipps für den Alltag, persönliche Einblicke oder pragmatische Ratschläge – ich hoffe, meine Beiträge helfen dir, den Mut nicht zu verlieren und deinen eigenen Weg zu finden.

Warum Behinderungen nicht schwarz-weiß sind und wieso es irritiert, wenn ein Rollstuhlfahrer plötzlich aufsteht:

Damit sich mein Rolli weniger wie das Sinnbild von Behinderung anfühlt, habe ich nach und nach ein paar Dinge kreativ angepasst und aufgehübscht:

Schlaf ist ja so ein Thema. Man merkt erst, wie wichtig er ist, wenn er nicht mehr so richtig funktioniert – etwa durch chronische Schmerzen.

Seit rund 3 Wochen habe ich jetzt meinen neuen Aktivrollstuhl: wie ist das so?

Von der ärztlichen Verordnung meines Adaptivrollstuhls über die Gehmigung der Krankenkasse inklusive Prüfung durch den Medizinichen Dienst bis hin zur Lieferung war es ein echt langer, kräftezehrender Weg – aber es gibt ein Happy End:

Ich habe endlich meinen neuen Rollstuhl bekommen! 🤩 Teil 1 meiner Artikelreihe: Was ist der Unterschied zwischen einem Standard- und einem Adaptivrollstuhl?