Am Vordamm der Wahnbachtalsperre

Die Wahnbachtalsperre liegt nur wenige Kilometer entfernt von uns. Nachdem ich sie vor ziemlich genau zwei Jahren mal zur Hälfte umrundete, unternahmen der Beste und ich gestern einen Ausflug zu einem anderen Abschnitt. Der Vordamm mitsamt der Phosphor-Eliminierungsanlage beginnt unmittelbar hinter Neunkirchen am nordöstlichen Ende der Talsperre.

Das Auto stellten wir in dem beschaulichen kleinen Ort Bruchhausen ab und marschierten dann los. Nala war natürlich mit dabei!

Vorbei an Truthühnern und Standardhühnern führte uns ein Trampelpfad erst einmal über eine Wiese. Wie nennt man eigentlich dieses Geräusch, was Truthühner von sich geben?! 😀

Spaziergang an der Wahnbachtalsperre

Nach ein paar Hundert Metern konnten wir den ersten Blick auf die Talsperre erhaschen:

An einer Birke entdeckte ich leuchtend gelbe Frühlingsboten:

Birkenkätzchen

Anschließend bog der Pfad in den Wald ein und führte stetig bergab.

Wir gelangten schließlich an das Ufer der Wahnbachtalsperre bzw. auf den Vordamm, der die eigentliche Talsperre und das Vorbecken voneinander trennt.

Etliche Hinweistafeln informieren über die verschiedenen Bewohner der Talsperre (Algen, Fische, Enten, …) und den Sinn und Zweck der Phosphor-Eliminierungsanlage. So grob erinnerte ich mich noch daran, das auch damals im Biologieunterricht gelernt zu haben – von den umliegenden Feldern war in den 60er- und 70er-Jahren viel Dünger ins Wasser gelangt, woraufhin sich massenhaft Algen bildeten und die Wasseroberfläche rot verfärbten.

Heute befindet sich die Talsperre in einem gesunden Zustand.

Infotafeln am Vordamm der Wahnbachtalsperre

Von hier aus machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Unterwegs konnten wir jede Menge zurückkehrender Zugvögel beobachten. 🙂

Die Wahnbachtalsperre ist definitiv immer einen Ausflug wert… irgendwann will ich auch nochmal die andere Hälfte umrunden. 🙂

Anne Schwarz | Bloggerin

Anne Schwarz

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