Mein Jahr im Blog, Edition No. 2025

Mein Jahr im Blog, Edition No. 2025

Es ist viel passiert in diesem verrückten Jahr 2025. Bevor mein persönlicher Jahresrückblick am 31.12. erscheinen wird, dreht sich hier schon mal alles um die Blogs und Beiträge.

Im Laufe der Monate sind mir so dermaßen viele Artikel aus der Tastatur gesprudelt, dass ich selber gar nicht mehr alle auf dem Schirm hatte. Ich habe auch etliche Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern erhalten, dass sie etwas den Überblick verloren haben.

Deswegen nehme ich dir in diesem Artikel mit auf eine Reise durch mein Blogjahr und verrate dir auch ein paar Zahlen und Statistiken.
Das mache ich bewusst separat vom eigentlichen, persönlicheren Jahresrückblick, weil es sonst einfach viiieeeel zu viel auf einmal wird.

Also los! 😀

Blogumzüge noch und nöcher

Die größte Veränderung in puncto Blogs war dieses Jahr für mich, dass ich ab dem Sommer ganz viele Projekte zusammengelegt habe. Aus 8 Blogs wurden 2!
Jetzt gibt es die Bloghexe mit allem rund ums Bloggen und online sichtbar werden und den Lieblingsalltag hier mit allem anderen, von persönlichen und kreativen Themen über Hobbys und Produktivität und Organisation.

Die Migrationen waren meeeeegaviel Arbeit, vor allem, weil ich in der Vergangenheit ja schon öfter mal Bloginhalte von A nach B geschubst hatte und da über die Jahre ein ziemlicher Wust an Verlinkungen, Weiterleitungen & Co. entstanden ist.
Aber das ist jetzt endlich alles sauber geradegezogen und ich bin sehr happy mit dieser Entscheidung!

Die Bloghexe startet durch

Das zweite große Thema 2025 betrifft die Bloghexe: dieser Blog besteht ja schon länger, kam im ersten halben Jahr aber ähnlich zu kurz wie etliche andere Projekte.

Im Spätsommer habe ich mich entschlossen, meine Selbstständigkeit auszubauen und mich mit der Bloghexe als Blogmentorin zu positionieren. Damit einher ging auch ein Relaunch der Bloghexe.

Layout der Bloghexe Ende 2025

Ich liebe die Gestaltung immer noch! 😍

Seitdem durfte ich mit verschiedenen lieben Kundinnen arbeiten, habe Kontakte geknüpft bei diversen Netzwerkveranstaltungen und auch endlich jahrelange Mindfucks überwunden, indem ich meinen ersten Onlinekurs gelauncht und eine Workshopreihe zusammen mit einer Kollegin angeboten habe!

Ein paar Einblicke hinter die Kulissen gebe ich dir in meinen monatlichen Businessrückblicken, die ich im September, Oktober, November und Dezember veröffentlicht habe, und in meiner To-Want-Liste bis Ende des Jahres 2025.

Visitenkarten für die Bloghexe

À propos To Wants: ganz spannend fand ich es, jetzt nochmal meinen Artikel vom Januar zu lesen, in dem ich über meine Blogziele für 2025 schrieb. Die ganzen Blogs zusammenzulegen, hatte ich damals definitiv noch nicht geplant. Aber rückblickend sehe ich, wie unwahrscheinlich viel Druck ich mir gemacht habe mit seeeehr ambitionierten Zielen: 96 Blogartikel auf 8 Blogs plus 52 Fotobeiträge plus 600 Kommentare auf anderen Blogs. Alter Schwede! 😵‍💫
Ich verrate dir gleich, wie die Statistiken wirklich aussehen. Spoiler: anders.

Bei Annettes Blogparade #SoSollWeb habe ich darüber geschrieben, wie ich mir das Internet wünsche. Ich habe darüber geplaudert, wie Mitmenschen aus dem Leben 1.0 auf meine Blogs reagieren, wie meine Blogartikel entstehen und warum ich Blogstatistiken liebe.

Im Gespräch mit Kundinnen geht es öfters um die Frage, ob eine Baukastenwebseite von Wix, Jimdo oder wie sie alle heißen denn nicht die einfachere Lösung sei als eine „große“ Webseite auf eigenem Webspace. Daher habe ich die Vor- und Nachteile von Baukästen vs. WordPress zusammengestellt und gebe dir meine Einschätzung, wann was die bessere Lösung ist.

Die großen Social Media-Plattformen stehen ja berechtigterweise immer wieder in der Kritik. Anfang des Jahres hatte ich mir daher vorgenommen, mehr im Fediverse aktiv zu sein… daraus ist aber nicht so recht etwas geworden. Mal schauen, ob ich dem nochmal eine Chance gebe.
Wenn du auf anderen Blogs keine Artikel verpassen magst, ohne ihnen auf Facebook & Co. zu folgen, dann bietet sich der gute alte RSS-Feed an. Deswegen habe ich erklärt, wie genau RSS eigentlich funktioniert.
In die gleiche Richtung gehen meine 7 Wege, wie du spannende Blogs jenseits von Social Media findest.

Wenn du beim Bloggen noch am Anfang stehst und unsicher bist, dann habe ich hier meinen wichtigsten Tipp für Blogeinsteiger für dich. Überhaupt brauchst du dir gar nicht so sehr den Kopf zu zerbrechen, ob du alles „richtig“ machst – beim Bloggen darfst du nämlich (fast) alles! 💛

Ich habe über die Vorteile und Fallstricke von Gastbeiträgen geschrieben; etwas technischer wurde es dann im Artikel über die Vererbung in CSS.

Das Thema KI beim Bloggen polarisiert gerade ohne Ende. Auch bei uns im Bloghexenforum flogen da unlängst die Fetzen. Nicht fehlen dürfen dabei natürlich die Stimmen, die Blogs mal wieder totsagen. I wo! Bloggen ist im KI-Zeitalter wichtiger als je zuvor!
Unabhängig davon, ob Chatty & Co. als Sparringspartner und Unterstützung zum Einsatz kommen (dazu nutze ich KI selber auch!), sind dabei aber immer unsere Persönlichkeit und Haltung gefragt und ich finde, es darf auch beim Schreiben gerne mal menscheln. Das ist mir lieber als perfekte Texte, die alle irgendwie gleich klingen oder denen man anhand inhaltlicher Wtf-Momente anmerkt, dass sie KI-generiert sind.

Über was habe ich hier so alles gebloggt?

Jetzt schauen wir mal hier auf den Lieblingsalltag. In erster Linie ist das hier ja mein persönlicher Blog und deswegen habe ich dich immer mal wieder teilhaben lassen an dem, was ich fühle, denke und was sich in meinem Leben halt so tut.

Anfang des Jahres sinnierte ich darüber, wo ich mich zuhause fühle. So sehr ich es hier auf dem Dorf liebe, so fragil ist hier doch bisweilen die Internetverbindung. Als die für ein paar Tage ausfiel, dachte ich darüber nach, was es mit mir macht, offline zu sein und warum sich das gleichzeitig einengend und befreiend anfühlt.
Außerdem habe ich 5 Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie zurückgeblickt, was sich seitdem verändert hat.

Gesundheitlich brachte 2025 einige Erkenntnisse und Veränderungen mit sich. Ich hatte zwei Termine bei einer Schmerztherapeutin und habe nach einigem Hin und Her mit der Krankenkasse meinen neuen Aktivrollstuhl genehmigt bekommen, der mich vor allem bei Unternehmungen unterstützt, bei denen man viel stehen muss. Dazu sind mehrere Beiträge entstanden: Rollstuhl ist nicht gleich Rollstuhl: Standard- vs. Adaptivrollstuhl, Mein laaanger Weg zum Adaptivrollstuhl, Welcome, Flitzpiepe – mein neuer Rollstuhl! und schließlich mein Artikel über die Rollstuhl-Customization.

Außerdem habe ich mich mit der Herzfrequenzvariabilität beschäftigt, die Stress und Entspannung messbar macht.

Die trubelige Zeit nach der Kündigung mit den beiden Coachings, beruflicher Neuorientierung, Bewerbungen und all dem Pipapo habe ich teilweise hier im Blog verarbeitet. Darüber schrieb ich in den Grüßen von der Achterbahn, in einer Art Monatsrückblick Ende Juli, im Beitrag über Blogumzüge, Coachings & Co. und in Mal wieder ein Lebenszeichen.

Ende des Jahres habe ich dir die Rauhnächte vorgestellt.

Womit wohl niemand in diesem krassen Ausmaß gerechnet hat, das sind die weltweiten politischen Umwälzungen des letzten Jahres, insbesondere in den USA. Deswegen ist es so verdammt wichtig, für Demokratie, Menschlichkeit und Vielfalt wählen zu gehen!

Drei tolle Kooperationen haben sich dieses Jahr ergeben. Dabei durfte ich die umweltfreundlichen ECO Geschirrspül-Blätter von BestFuture testen, die Ravo-SPRING Matratze von Ravensberger und Hundemädchen Bonnie hat die Butternut Box mit frisch zubereitetem Hundefutter ausprobiert.

Einige Ausflugsziele habe ich vorgestellt: die historische Hammerschmiede Oelchenshammer hier in der Gegend, den Vulkan & Steinbruch Eulenberger See, die Region unseres Frankreichurlaubs und dort die malerischen Örtchen Saint-Valéry-en-Caux und Veules-les-Roses.

Etliche andere Ausflüge hier und in Frankreich blieben bislang leider noch unverbloggt… upsi.

Ich habe Schritt für Schritt erklärt, wie du mit Photoshop ein Logo in deine Bilder einfügen kannst, und dir 21 Tipps für ausdrucksstarke Frühlingsfotos mit auf den Weg gegeben.

28 Beiträge gehören zum Fotoprojekt Projekt 52, zu dem wir gleich noch kommen.

Auch beim Fotoprojekt 12 von 12 habe ich im Dezember teilgenommen, seit langem endlich mal wieder.

Fotografiert habe ich neben einigen Auftragsshootings vor allem unsere Pferde. Du findest hier Fotostrecken aus dem Frühjahr, als endlich wieder die Weidezeit begann, Stute Cataleya in der Reithalle, nochmal ein Weideshooting mit der Herde im hohen Gras, tobende Pferde und schließlich das Weihnachtsshooting mit meinen beiden Stuten und Bonnie.

Aber auch beim ersten Frost im November bin ich mit der Kamera losgezogen.

Rauhreif auf Gras

Im Garten habe ich auch immer mal wieder Fotos gemacht, aber das Bloggen darüber kam in der zweiten Jahreshälfte leider etwas zu kurz. Vorher hatte ich aber immerhin den Rückblick auf den Winter 2024/2025 bei uns im Garten gepostet, über den Frühling 2025 sowie über Aufräumarbeiten im Garten.

Ich freue mich schon sehr darauf, wenn in einigen Wochen die Anzuchtsasion wieder startet! Zum Thema Vorziehen habe ich dir einen Aussaatkalender für die verschiedenen Gemüsesorten zusammengestellt.

Tja – eigentlich hatte ich ganz viel vor mit der Notizbuchmagie, die ich im Juni nach 6 Jahren neu ausgerichtet habe. Ursprünglich drehte sich dort ja alles ums Bullet Journaling; fortan wollte ich dort mehr über nachhaltige Produktivität schreiben, die dich nicht kaputt macht.
Durch die Kündigung habe ich das aber erstmal vertagt. Mittlerweile habe ich die Beiträge ja hierher umgezogen und die Idee ist noch nicht vom Tisch. Du findest auf jeden Fall schon einen Artikel über die Anti-Hustle-Culture und ich schreibe darüber, warum ich Aufgaben mittlerweile digital in Todoist organisiere und nicht mehr im Bullet Journal.

Was ich mit meinen beiden Pferden erlebt habe und wie die Ausbildung meiner Jungstute Feli vorangeht, habe ich in den monatlichen Pferdestallgeschichten festgehalten: im Januar, Februar, März, April, Mai, Juni & Juli, August, September, Oktober und November & Dezember.

Ein kleiner Lifehack für Pferdemenschen ist es, Zusatzfutter portionsweise vorzubereiten.

Im März waren wir auf der Equitana, einer großen Pferdemesse. Dolida hat einen neuen Sattel bekommen und ich habe über die skurrilen Namen unserer Ausreitstrecken sinniert.

Zugegeben, man muss schon einen leichten Sockenschuss haben, um sich freiwillig ein Hobby wie Pferdehaltung auszusuchen. Nicht-Pferdemenschen stellen sich das ja gern mal wildromantisch vor, de facto ist man die meiste Zeit über aber damit beschäftigt, die Hinterlassenschaften wegzuschippen oder das letzte Kleingeld für den Tierarzt zusammenzukratzen. Etwas satirisch schreibe ich darüber in Entspannung durchs Pferd – Mythos vs. Realität.

Außerdem habe ich meine Tipps für die Hühnerhaltung im Winter zusammengestellt.

Das Projekt 52

Ich hatte mich soooo wahnsinnig gefreut, als Sari vom Heldenhaushalt ankündigte, 2025 das Projekt 52 wieder an den Start zu bringen! 52 Themen galt es fotografisch umzusetzen, also quasi eines pro Woche.

Die erste Jahreshälfte über lief es richtig gut und ich war sehr stolz auf mich, dass ich so gut am Ball blieb. Umso mehr ärgere ich mich über mich selber, dass ich ab dem Sommer habe abreißen lassen und nur 28 von 52 Themen geschafft habe. Aber durch die Kündigung und alles andere hatte ich einfach keinen Kopf mehr dafür und bin dann nicht mehr reingekommen.

Zahlen, bitte.

Insgesamt habe ich 2025 ganze 110 Artikel veröffentlicht.
Hier auf dem Lieblingsalltag sind es 86 Artikel, auf der Bloghexe 24.

Das sind ein paar Beiträge mehr als letztes Jahr und nur einer weniger als in meinem „Rekordjahr“ 2023.
Allerdings zähle ich hier nur die Artikel, die noch online sind. Etliche andere sind ja der ein oder anderen Löschaktion in der Vergangenheit zum Opfer gefallen und ich konnte nicht alle davon wiederherstellen, auch wenn ich noch ein paar alte Datenbank-Backups durchforsten will. Im Laufe der Jahre habe ich also eigentlich schon mehr gebloggt. 😀

Blogstatistiken Lieblingsalltag und Bloghexe

Auf anderen Blogs habe ich knapp über 300mal kommentiert.

Auf dem Lieblingsalltag sind 358 Kommentare eingegangen, auf der Bloghexe 261 (meine eigenen Antworten nicht mitgezählt) – macht insgesamt 619 Kommentare.
An der Entwicklung der letzten Jahre sieht man deutlich, dass der Austausch untereinander wieder stark zugenommen hat und wir wieder viel mehr Vernetzung innerhalb der Blogosphäre haben! 🥰

Blogstatistiken Lieblingsalltag und Bloghexe – Kommentare

Wo wir gerade beim Thema Vernetzung sind: im Bloghexenforum haben 111 neue Mitglieder zu uns gefunden, es sind 280 Threads gestartet worden und unglaubliche 9.643 Beiträge entstanden – dabei ist das Jahr noch nicht einmal ganz rum! 😃

Tipp: Wenn du noch nicht im Forum angemeldet bist, komm sehr gerne zu uns – wir sind eine lebendige Gemeinschaft von Bloggern aus allen möglichen Richtungen.
Wir unterstützen uns gegenseitig, erhöhen die Reichweite unserer Beiträge und noch dazu ist die Mitgliedschaft kostenlos. 💛

Insgesamt wurden meine Artikel dieses Jahr rund 432.000mal aufgerufen von etwa 147.000 Besuchern – WOW! 🤩 Danke, dass du ein Teil davon bist!

Mehr als 2.800.000mal – alter Schwede, über 2 Millionen Mal! – wurden meine Beiträge in den Suchergebnissen von Google gelistet. Etwa 48.000 Klicks haben Menschen von Google zu mir gebracht, das sind rund 130 am Tag. Mal sehen, wie sehr sich das durch den KI-Modus ändert… wahrscheinlich werden die Zahlen runtergehen.


Das war also mein Blogjahr 2025 – turbulent, produktiv und voller Veränderungen. Übermorgen folgt dann der persönliche Jahresrückblick mit dem Rest der Story. Bis bald! 😊

4 Gedanken zu „Mein Jahr im Blog, Edition No. 2025“

  1. Wenn ich das alles so lese, frage ich mich, ob dein Tag mehr als 24 Stunden hat 😀

    Ich fand es erstaunlich, dass du das Zusammenlegen der Blogs so schnell umgesetzt hattest. Hut ab! Ich würde mich immer noch davor drücken.

  2. 28 von 52 ist eine tolle Bilanz und du hast ein wirklich aufregendes Jahr hinter dir. Im Sommer rutschen oft einige in ein Loch, wo sie aus solchen Projekten abdriften, aber es ist Sommer und den soll man auch genießen sage ich mir immer. Also mach dir mal keinen Kopf. Und Wahnsinn, was bei dir alles passiert ist dieses Jahr!

    1. Ja, wobei ich wahrscheinlich drangeblieben wäre, wenn ich nicht so völlig andere Prioritäten hätte setzen müssen. Eigentlich ist es mit dem Fotografieren im Sommer ja praktischer, weil man mehr draußen machen kann und auch das Licht meist besser ist. 😀

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